Digitale Botschafter aus Hettersroth in Berlin

Die Haidefeldschule bereitet nun bereits im vierten Jahr Kinder- und Jugendliche in iPad-Klassen auf das Berufsleben vor. Besonderes Anliegen der Kollegen und Kolleginnen ist es, allen Kindern und Jugendlichen eine zeitgemäße Medienerziehung zu ermöglichen. Daher beschloss die Schulkonferenz bereits vor einigen Jahren digitale Bildung als Arbeitsschwerpunkt im schulischen Alltag zu setzen. Seit dieser Zeit wird der Medienerziehung im Haidefeld besondere Bedeutung beigemessen. „Alle Kinder erfahren vom ersten Schultag an altersgerechte Medienerziehung und es wird an der Medienkompetenz unter Einbeziehung der Eltern gearbeitet. In der Abschlussklasse ist es dann soweit: Die Schülerinnen und Schüler bekommen ein iPad zur Verfügung gestellt. Dieses Konzept stößt auf ausschließlich positive Resonanz in der Schulgemeinde“, erklärt die IT-Beauftragte der Schule, Kerstin Kuhnert. Der Erfolg gibt der Haidefeldschule Recht: In Zeiten, in der Digitalisierung auch bildungspolitisch ausdrücklich gewünscht ist, ist die Arbeitsweise der Haidefeldschule über Ländergrenzen hinweg bekannt geworden und die Fachmeinung und Erfahrung der Lehrkräfte sehr gefragt. Anlässlich der BeB Fachtagung Bildung in Berlin wurden Vertreter der Haidefeldschule Hettersroth in die Bundeshauptstadt eingeladen, das besondere Konzept ihrer Medienerziehung vorzustellen. Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) ist ein Fachverband im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung. Er ist ein Zusammenschluss von rechtlich selbständigen gemeinnützigen Einrichtungen und Diensten der diakonischen Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie. Neben organisatorischen Belangen, wurde auch die besondere Herangehensweise und das Konzept Medienerziehung vom ersten Tag an, welches in der täglichen Arbeit von den Schülern und Lehrkräften in Hettersroth umgesetzt wird, vorgestellt. Besonderen Anklang fand der Workshop, in dem interessierte Tagungsteilnehmer die Arbeitsweise auch praktisch erproben konnten. „Solch ein Workshop weitet den Blick und gibt neue Impulse- für Referent und Teilnehmer“ resümierte Kerstin Kuhnert.