Haidefeldschüler werden zu Youtubern: Medienpädagogin Vera Borngässer zu Gast in der HFS

Bereits seit zwei Jahren werden die Abgangsklassen der Haidefeldschule in einer iPad Klasse unterrichtet. Dies bedeutet, dass alle Schüler sowohl im Unterricht als auch privat über einen iPad als Arbeitsmittel verfügen. Zentrales Moment dieser Art der Mediennutzung ist der Gedanke, dass verantwortungsvolle Medienbildung nicht mit Unterrichtsschluss endet. Zu diesem Zweck finden immer wieder Workshops und Elternabende statt, um mit einer umfassenden Schulung auf das spätere (Berufs-)leben vorzubereiten. Begleitet wird die Klasse vom Jugendbildungswerk MKK.

Medienworkshop
An zwei Tagen fand nun ein Workshop zum Thema „YouTube-neues Leitmedium für Jugendliche“an der Haidefeldschule statt. Hierzu arbeitete die Medienpädagogin Vera Borngässer mit den Schülern. Möglich machte dies Heiko Loos, Mitarbeiter des Jugendbildungswerks. Die Schüler wurden über rechtliche Aspekte der Bild- und Tonrechte aufgeklärt. Außerdem war die Vermarktung der Videos Thema und das „Berufsbild“ Youtuber wurde diskutiert.
Im praktischen Teil drehten die Jugendlichen ihre eigenen Videos und lernten viel über Kameraperspektiven, Schnitttechniken und das Einfügen von Blenden.
Die Schüler waren motiviert und konzentriert bei der Sache und zeigten sich von den tollen Ergebnissen begeistert.
Die Veranstalter waren von den Ergebnissen der einzelnen Arbeitsgruppen beeindruckt.

Eine Floßfahrt, die ist lustig

Für Schüler, die an Schulen für Lernhilfe, unterrichtet werden besteht ein besonderer Förderbedarf. Dieser wird nicht nur im täglichen Unterricht umgesetzt, sondern findet in besonderem Maße auch im Bereich der Berufsvorbereitung seine Auswirkung. So ist es für diese Schüler und Schülerinnen vorgesehen, neben den üblichen Praktika und Betriebsbesichtigungen, an teambildenden Maßnahmen, die beruflichen Situationen simulieren teilzunehmen.Floßbauprojekt am Kinzigsee
Die BOS II der Haidefeldschule nahm an einem Floßbauprojekt am Kinzigsee in Langenselbold teil und stellte sich einer großenHerausforderung:
Die Schüler und Schülerinnen sollten unter fachkundiger Anleitung von Diana Bauer aus vorgegebenen Materialien ein Floß in einer ersten Phase planen und anschließend in einer zweiten Phase im Team selbst bauen. Natürlich mussten am Ende die beiden gebauten Wassergefährte auch beworben werden, denn es galt möglichst viele freiwillige Mitfahrer bei der Jungfernfahrt zu begeistern. Hierfür hatten sich die Teams Werbeslogans und Namen für Ihr Floß einfallen lassen.
In einem packenden Abschlussrennen setzte sich das Team „Tortuga“ mit knappem Vorsprung gegenüber den anderen Teams durch.
Finanziell und fachlich unterstützt wurde die Veranstaltung vom Jugendbildungswerk des Main-Kinzig-Kreises Gelnhausen. Die Haidefeldschule arbeitet im Bereich der Berufsorientierung bereits im dritten Jahr mit Herrn Loos vom Jugendbildungswerk sehr erfolgreich zusammen.
Am Ende konnten alle – Teilnehmer und Veranstalter- auf einen lehrreichen, spannenden und lustigen Tag, und somit auf eine rundum gelungene Veranstaltung zurückblicken.